Glossar wichtiger Fachbegriffe: Tech Talk

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Viele Leute halten sich für sehr intelligent, wenn sie komplizierte Fremdwörter, Namen und Abkürzungen gebrauchen (am besten englische Wörter!), deren genaue Bedeutung sie oft selbst kaum verstehen. Gerade im Zusammenhang mit dem Internet werden Sie aber des öfteren über solche Begriffe stolpern, diese sind auch häufig sehr viel kürzer und prägnanter als die deutsche Übersetzung. Hier deshalb eine kleine Liste mit Internet-Fachchinesisch, damit Sie mitreden können und wenigsten eine ungefähre Ahnung haben, worum es dabei geht. Ich gehe hier nur auf einige bekannte Begriffe ein und erhebe keinen Anspruch auf die Vollständigkeit einer kompletten Referenz (Weitere Begriffe im Einzelnen siehe restliche Bereiche). Anmerkungen und Korrekturen bitte per Email an mich.

Anmerkung: Da es vielen Leuten mit diesen neumodischen Begriffen so geht, gibt es auch im Internet inzwischen einige gute Seiten mit zum Teil sehr umfangreichen Listen dieser Begriffe und Kürzel, und auch Computerzeitschriften gehen dazu über, komplizierte Begriffe in ihren Artikeln gesondert zu erklären.

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ActiveX: Diese Technologie hat Microsoft entwickelt, um Programmen, vor allem Web Browsern, eine Schnittstelle zum Betriebssystem für zusätzliche Funktionen zu geben (vgl. "Plugins"). Neben dem gewonnenen Komfort und den zusätzlichen Interaktionsmöglichkeiten können dadurch leider auch beträchtliche Sicherheitsrisiken entstehen.

ADSL: Siehe unten bei DSL

Animated GIF: Eine meist unendlich ablaufende Folge von GIF Bildern, wodurch man kleine Animationen nach Art eines Daumenkinos erzeugen kann (siehe auch unter GIF). Sehr häufig werden Werbebanner mit dieser Technik erstellt.

Archie: Ein etwas aus der Mode gekommenes Protokoll zur Suche von Daten

Arpanet: Ein Vorläufer des Internet (Advanced Research Projects Agency), erstellt und genutzt vom amerikanischen Militär und später auch von einigen Universitäten.

ASP: Active Server Pages, eine Technologie zur Programmierung von dynamischen Internetseiten (z.B. zur Datenbank-Anbindung, von vielen Firmen-Websites eingesetzt.)

Attachement: Ein Attachement ist ein Dateianhang einer Email, z.B. ein Bild, ein weiterer Text oder ein kleines Programm. In dieser Datei kann aber auch ein Virus versteckt sein (vgl. Sicherheit).

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Browser: Ein Programm zum Anzeigen von Internetseiten (siehe unter Browser und Navigation).

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CGI: Common Gateway Interface. Skripts, die eine Kommunikation zwischen einer HTML Datei und Programmen auf dem Server ermöglichen. Bekannteste Anwendungsbeispiele sind Gästebücher, Feedback Formulare oder Besucherzähler auf Websites.

Cookie: Ein Cookie (engl. für Keks) ist eine kleine Datei, die manche Web Server auf Ihrer Festplatte abspeichern (z.B. im Verzeichnis Windows – Cookies).
Es kann beispielsweise Informationen darüber enthalten, welche Seiten eines Internetauftritts Sie betrachtet haben, um Ihnen beim nächsten Besuch dieser Seiten gezielter Informationen zukommen zu lassen, die Sie interessieren könnten.
Viren können diese kleinen Dateien nicht enthalten, trotzdem sind sie nicht sonderlich beliebt, da man so Ihr Surf-Verhalten nachvollziehen kann, etwa für Werbezwecke, außerdem belegen diese Dateien Speicherplatz auf Ihrer Festplatte (zwar sehr wenig, aber immerhin). Damit diese Informationen nicht in falsche Hände geraten, kann jeder Server nur die Cookies auslesen, die er auch selbst gesetzt hat. Einige sehr schlecht programmierte Web Shopping Angebote im Internet speichern allerdings Ihre Kundendaten (und somit eventuell sogar Ihre Kreditkartennummer!) nicht auf einem zentralen Rechner (z.B. in einem sogenannten Warenkorb), sondern in einem Cookie, wo sie theoretisch von einem Hacker entwendet werden könnten. Es ist also ein gewisses Mißtrauen geboten. Wie ein Browser mit Cookies verfährt, können Sie in den Optionen festlegen. Eine Option wie "Vor der Annahme von Cookies fragen" sollten Sie aber nicht aktivieren, da Sie dann mehr am Wegklicken von solchen Hinweisfenstern als am Internetsurfen sind. Es gibt einige gute Programme, die Ihnen den Umgang mit Cookies erleichtern, etwa die Shareware Cookie Pal unter http://www.kburra.com , die man auch immer mal wieder auf den CD-ROMs der PC Zeitschriften findet. Alles über Cookies finden Sie unter http://www.cookiecentral.com .

Cracks: Kleine Programme, die die Schutzfunktionen von Software-Testversionen (z.B. bei Shareware, siehe unten) abschalten bzw. umgehen.

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Diffie-Hellman: Ein von Whitfield Diffie und Martin Hellman 1975 eingeführtes Verschlüsselungssystem, dass auf dem Public-Key Verfahren beruht. Dabei werden Nachrichten/Dateien mit einem allgemein zugänglichen Schlüssel (öffentlich/public) chiffriert, können aber nur mit einem zweiten, nur dem Benutzer bekannten (secret) Schlüssel wieder zugänglich gemacht werden. Auf diesem Verfahren basiert das bekannte Programm PGP (siehe auch RSA und Bereich Sicherheit).

DNS: Im Internet ist dies nicht die Abkürzung für Desoxyribonucleinsäure (Erbgut/Gene eines Lebewesens), sondern es steht für Domain Name Server. Diese spezialisierten Server besitzen große Datenbanken, die einer IP-Adresse (siehe unten) eine Internetadresse in normalem Klartext zuweisen, z.B. http://www.netscape.com. Dadurch erfährt der Browser, zu welcher IP-Adresse welche Seite gehört. Dank der DNS Server bleibt den Benutzern erspart, kryptische Zahlenreihen anstatt einfacher zu merkenden Adressen einzugeben.

Domain: Anderes Wort für die (übergeordnete) Internetadresse einer Webseite. Siehe Bereiche Navigation und Webseiten erstellen.

Domain – Grabbing: Der Versuch, sich Internetadressen mit den z.B. mit den Namen und Wahrenzeichen bekannter Firmen zu sichern, um sie diesen später wieder zu verkaufen. In den frühen Jahren des WWW war diese Taktik noch erfolgversprechend, da viele Firmen erst sehr spät die Bedeutung des Internet erkannten und dann erschreckt feststellen mussten, dass ihr Name bereits als Internetadresse vergeben war. Es gab ein paar spektakuläre Zahlungen für solche Adressverkäufe, inzwischen sind aber fast alle größeren Firmen im Besitz der Adressen mit ihrem Namen. Im Zweifelsfall muß der Besitzer einer solchen Adresse einen berechtigten Eigenbedarf nachweisen, meist entscheiden die Gerichte jedoch für den bekannteren Firmennamen eines Unternehmens (insbesondere bei Warenzeichen), der bisherige Besitzer bekommt dann nur seine Kosten für die Registrierung erstattet - oder gar nichts...

Download: Kopieren einer Datei aus dem Internet auf den eigenen Rechner (siehe unter Download).

DSL: Digital Subscriber Line, auch ADSL = Asymetric Digital Subscriber Line. Ein relativ neues Verfahren zur Übertragung von Daten über das normale Telefonkabel, wobei eine weitaus größere Bandbreite des Kabels als bisher ausgenutzt wird, wodurch die mögliche Übertragungsrate enorm steigt. Erste Anschlüsse in den Ballungsgebieten sind bereits vorhanden, da aber sowohl auf der Empfänger- als auch auf der Senderseite ein spezielles Gerät benötigt wird (so genannter Splitter zur Trennung von normalen Telefongesprächen/ISDN und Internet-Verbindungen, die Telefongesellschaften erheben noch recht hohe Gebühren dafür) wird es noch einige Zeit dauern, bis sich diese Technik flächendeckend durchsetzen kann. Sie kann aber durchaus mit Standleitungen sowie Satelliten- und Kabelverbindungen zum Internet mithalten. In Österreich ist bereits der flächendeckende Einsatz von ADSL in Verbindung mit einer Flatrate (siehe unten) möglich, in Deutschland beginnen z.B. die Deutsche Telekom (T-DSL) und Mannesman Arcor mit dem Einsatz.

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Explorer: Der Microsoft Internet Explorer ist neben dem Netscape Navigator der inzwischen am weitesten verbreitete Internetbrowser, siehe unter Navigation und Browser. Nicht zu verwechseln mit dem Windows-Explorer (Dateimanager).

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Firewall: Ein Schutz für Ihren PC, allerdings nicht vor Feuer, sondern vor Eindringlingen aus dem Internet. Eine Firewall ist z.B. ein spezieller Rechner, der zwischen ein Firmennetzwerk und das Internet geschaltet ist, und der aus dem Internet nur den Zugriff auf bestimmte Rechner oder Verzeichnisse zuläßt. Ein Hersteller von guten Firewalls ist z.B. Check Point (http://www.checkpoint.de). Für den privaten Gebrauch kostenlos und auch empfehlenswert ist ZoneAlarm, zu finden unter http://www.zonelabs.com

Flash: Eine von Macromedia entwickelte Technik zur Erstellung von interaktiven und grafisch sehr ansprechenden (d.h. animierten) Internetseiten mit recht kleiner Dateigröße, siehe unter Multimediale Internetseiten.

Flatrate: Ein im Moment sehr häufig verwendeter Begriff, der folgenden Sachverhalt umschreibt: Sie müssen die anfallenden Onlinekosten nicht mehr aufgeteilt in Grundgebühr und anfallende Onlinezeit in Minuten bezahlen, sondern Sie entrichten einmal pro Monat einen festen Betrag (sagen wir mal 80 DM) und können dafür so lange online bleiben, wie Sie wollen. Damit entfällt das lästige Starren auf den Gebührenzähler der Telekom (oder einer anderen Telefongesellschaft) und der Schock beim Öffnen der Telefonrechnung. Diese feste monatliche Gebühr ist natürlich besonders für Vielsurfer sehr interessant. In den USA existieren solche Flatrates bereits seit längerer Zeit, oft sind dort bei Bezahlung eines festen Betrags alle Ortsgespräche und somit auch die Einwahl ins Internet kostenlos (oder man muß pro Einwahl lediglich einen geringen festen Betrag von wenigen Cent bezahlen). Günstige Flatrates sind eine wichtige Voraussetzung zur weiteren Verbreitung des Internet, vor allem lange Downloads, Online Shopping u.ä. würde sich dann sehr viel mehr lohnen. Einige Anbieter haben bereits Flatrates im Angebot, viele sind deswegen aber auch schon pleite gegangen oder mussten das Angebot wieder einstellen (z.B. InWestnet, Surf1, Sonnet), und die Preise verändern sich ständig, also Vorsicht bei langfristigen Verträgen...
Einige Anbieter begrenzen auch die maximal pro Monat zulässige (ohne Zusatzkosten verfügbare) Datentransfermenge, z.B. auf 1 bis 5 Gigabyte.

Forms: Formulare (mit standardisierten Elementen) auf Webseiten, in die Benutzer Daten eingeben können (etwa Bestellungen, Kontaktadressen).

Frame: Engl. für Rahmen. Ein von Netscape entwickeltes Konzept zur Gestaltung von Internetseiten. Dabei werden mehrere Seitenteile in eine übergeordete Seitenstruktur (frameset) eingefügt und ergeben so eine komplette Seite. Dadurch können Webseiten so gestaltet werden, dass jeweils nur die sich ändernden Elemente bei der Navigation durch ein Webangebot neu geladen werden müssen, und nicht immer die komplette Seite. Häufig wird dieses Verfahren für Navigations- und Menüleisten eingesetzt (auch bei diesem Internetangebot). Dadurch wird allerdings auch die Konzeption und Gestaltung einer Webseite komplizierter, und ältere Webbrowser können Probleme bei der Darstellung dieser Seite bekommen.

Freeware: Kostenlose Software mit einem ähnlichen Vertriebskonzept wie Shareware (siehe unten). Freeware darf (von Privatanwendern) zeitlich unbegrenzt genutzt und meist auch an andere Anwender weitergegeben werden. Die Rechte am Programm bleiben aber beim Autor, er allein darf Änderungen am Programmcode vornehmen oder über eine kommerzielle Nutzung der Software (etwa Weiterverkauf an Firmen) entscheiden.

FTP: File Transfer Protocol. Ein schnelles Übertragungsprotokoll zum Up- und Download von Dateien (siehe download)

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GIF: Ein häufig im Web verwendetes Grafikformat, bis zu 256 Farben (kleine Dateien), gut geeignet für Bilder mit großen einheitlichen Farbflächen wie Skizzen oder Karten (dann evt. auch besser geeignet als JPG, siehe unten)

Gopher: Ein mittlerweile veraltetes Suchprotokoll. Auch: Gopher Server. Server zum bereitstellen von Daten zum Download, vergleichbar einem FTP Server (siehe oben)

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HBCI: Abkürzung für Homebanking Computer Interface. Dieses Verfahren zur sicheren Datenübertragung soll zum Standard im Online-Banking werden.

Host: Engl. für Gastgeber. Ein Dienstanbieter im Internet, der Speicherplatz für Webseiten auf seinem Server anbietet (siehe unter Webseiten erstellen).

HTML: Hypertext Markup Language. Eine Programmiersprache (genauer: eine Seitenbeschreibungssprache), in der die meisten Seiten des World Wide Web erstellt sind (siehe unter Navigation) und die Hyperlinks ermöglicht.

HTTP: Hypertext Transfer (Transmission) Protocol. Das im World Wide Web am häufigsten verwendete Protokoll zur Übertragung von Dokumenten.

Hyperlinks: Verknüpfungen zwischen Internetseiten, kurz Links (siehe unter Navigation).

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ICANN: Internet Corporation for Assigned Names and Numbers. Diese kalifornische Organisation regelt u.a. die Vergabe von Internetadressen und ist hier in letzter Zeit vor allem im Zusammenhang mit der Genemigung von neuen Top-Level-Domains (.com, etc.) vielfach im Gespräch (siehe unter Webseiten erstellen).

ICQ: Sprich: I seek you = Ich suche dich. Bekanntes Chat-Programm, mit dem man beispielsweise feststellen kann, ob Bekannte gerade online sind, die ebenfalls dieses Programm verwenden. Es hat sich inzwischen sehr weit verbreitet, häufig findet man auf Webseiten die Angabe einer ICQ Nummer (Feste Nummer, vergleichbar einer Email Adresse) und viele Anwender lassen das kleine Programm ständig im Hintergrund laufen, wenn sie online sind.
Weitere Informationen unter http://www.mirabilis.com

Image Map: In mehrere Bereiche (Slices, Hotspots) aufgeteilte Grafik auf einer Webseite. Ein solches Bild kann als Navigationselement dienen, indem einzelnen Bildteilen Links zu weiteren Bereichen/Untermenüs zugewiesen werden können. Wohl bekanntestes Beispiel: Eine Weltkarte, von der aus durch Anklicken der einzelnen Kontinente z.B. die Adressen der dortigen Firmenniederlassungen aufgerufen werden können.

Intranet: Ein internes (Firmen-) Netzwerk, etwa ein Zusammenschluß der Computer mehrerer Filialen eines Betriebs, häufig nach außen hin auch mit dem Internet verbunden, aber von dort nicht (oder nur mit Paßwort) zugänglich. Basiert praktisch auf den selben Techniken wie das Internet.

IP-Adresse: Im Internet besitzt jeder angeschlossene Rechner (also auch Ihr eigener, wenn Sie online sind), eine numerische Adresse über die er identifizierbar ist. Diese Internet Protokoll Adresse besteht aus vier Zahlentrippeln von 0 bis 255, die durch Punkte getrennt sind, etwa 195.138.115.245. Server haben eine feste IP-Adresse, die meisten IP-Adressen werden jedoch dynamisch vergeben (z.B. die Ihres Rechners bei der Einwahl ins Internet). Die größte mögliche Zahl ist 255.255.255.255 und die kleinste 1.0.0.0 (oder auch: 1.000.000.000), Sie können also mal ausrechnen, wie viele Server es maximal im Internet geben könnte.

ISP: Internet Service Provider. Ein Unternehmen, dass den technischen Zugang zum Internet (z.B. über Modem oder ISDN) zur Verfügung stellt.

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Java: Eine von Sun entwickelte Programmiersprache, mit der sich Programme entwickeln lassen, die theoretisch auf allen Betriebssystemen lauffähig sind (siehe unter Multimediale Techniken).

Javascript: Eine von Netscape entwickelte Programmiersprache (Richtiger: Scriptsprache), durch die sich z.B. Webseiten mit interaktiven Inhalten, Menüs und Animationen gestalten lassen (siehe unter Multimediale Techniken).

JPEG: Ein bekanntes und sehr weit verbreitetes Grafikformat mit kleiner Dateigröße, sehr gut geeignet für Halbtonbilder/Photos, bei zu starker Kompression zur Verringerung der Dateigröße schlechte Bildqualität (siehe auch unter GIF und Downloads)

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KDE: Siehe unter Linux

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Linux: Eine ursprünglich vom Finnen Linus Torvalds entwickeltes Betriebssystem. Dieses erfreut sich heute einer immer größeren Beliebtheit, besonders als Betriebssystem für Internetserver, da es sehr frei konfigurierbar, stabil (d.h. absturzsicher) und im Prinzip kostenlos ist. Ursprünglich fast nur von Universitäten und Bastlern verwendet, gilt es heute als zunehmend ernste Konkurrenz für Microsofts Windows. Außerdem sind viele für Linux geschriebene Programme kostenlos erhältlich. Es ist allerdings noch immer recht schwierig zu installieren, so dass es sich für Anfänger eher weniger eignet, außerdem gibt es in einigen Bereichen (etwa Spiele) noch recht wenig Software dafür und neue Hardware wird häufig noch nicht unterstützt. Das Markenzeichen von Linux ist ein kleiner Pinguin.
Informationen finden Sie z.B. unter http://www.linux.de , http://www.kde.org (KDE ist eine grafische Benutzeroberfläche für Linux vergleichbar dem Desktop von Windows und MacOS) oder unter der Adresse des Linux Distributors Suse unter http://www.suse.de

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Metacrawler/Meta-Suchmaschinen: Suchdienste, die mehrere Internet-Suchmaschinen unter einer einheitlichen Oberfläche zusammenfassen und diese gleichzeitig abfragen können (z.B. http://www.metacrawler.com). Es gibt auch entsprechende Programme für den heimischen Rechner, z.B. Copernic, zu finden unter http://www.copernic.com. Siehe auch Bereich "Suche und finde".

Mirror: Engl. Spiegel. Ein Server mit dem gleichen Inhalt wie ein zweiter, er spiegelt quasi dessen Seiten wider. Dieses Verfahren wird z.B. benutzt, um die Belastung eines Firmenservers in den USA zu verringern, indem das gleiche Material auch auf Servern in Asien und Europa angeboten wird, etwa bei umfangreichen Downloads von Programmen.

MP3: Ein sehr beliebtes Audioformat (siehe unter Multimediale Techniken)

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Netscape Navigator/Communicator: Einer der beiden am weitesten verbreiteten Internetbrowser, sie unter Navigation und Browser Nach einer längeren Pause kommt jetzt die verbesserte Version 6 heraus.

NIC: Network Information Center. Diese amerikanische Vergabestelle regelt die Anmeldung und Registrierung von Internet-Domains. In den meisten Ländern gibt es untergeordnete Organisationen für die Vergabe von nationalen Länderadressen (.de, .at, .ch), in Deutschland ist dies die Denic mit Sitz in Karlsruhe. Vgl. ICANN.

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Open Source: Auch unter dem ähnlichen Oberbegriff "Public Domain" bekannt, vgl. auch Freeware. Im Internet werden nicht nur Programme kostenlos veröffentlicht (Freeware), sondern teilweise auch deren Programmcode. Dadurch können Programmierer in aller Welt das Programm weiter verbessern, von Zeit zu Zeit wird dann aus den besten Lösungen und Verbesserungen eine neue Programmversion erstellt und veröffentlicht. Der Entwickler des Programms gibt fast alle Rechte daran ab (verdient damit z.B. meist kein Geld), häufig hat er aber das letzte Wort bei der Veröffentlichung neuer Programmversionen.
Bekanntestes Beispiel ist wohl das Betriebssystem Linux.

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Perl: Eine Programmiersprache fürs Internet, etwa zur Erstellung von CGIs (siehe oben).

Provider: Eine Firma, die einen Internetzugang anbietet/ermöglicht. Bekannte Provider sind z.B. Netsurf, Talkline, Arcor, UUNet, oder auch die Online Dienste AOL, Compuserve oder T-Online.

Proxy: Auch Proxy Server. Eine Art Zwischenspeicher zwischen dem Internet Server und dem Benutzer, in dem schon einmal besuchte Webseiten gespeichert werden. Häufig setzen Internet Provider solche Server ein, da so bereits von Benutzern besuchte Seiten aus diesem Speicher geladen werden und keine erneute Verbindung dorthin hergestellt werden muß. Vorteil: Die Seiten sind schneller geladen und die Leitungen des Providers werden entlastet. Es kann jedoch zu Problemen mit einigen Internet Programmen kommen.

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Quicktime: Ein bekanntes Videoformat der Firma Apple, siehe Bereich Multimedia

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RAR: Neben Zip (siehe unten) dass am meisten verbreitete Kompressionsformat für Dateien.

Real Audio/Video: Ein bekanntes Audio und Videoformat, siehe Bereich Multimedia

RSA: Ein sehr sicherer Verschlüsselungsalgorithmus, mit dem u.a. auch bekannte Programme wie PGP arbeiten (siehe auch Diffie-Hellman und Bereich Sicherheitsfragen). Benannt nach den Anfangsbuchstaben der Nachnamen seiner Erfinder Ron Rivest, Adi Shamir, und Len Adleman.

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Serials: Seriennummern, die auf zahlreichen Internetseiten angeboten werden, um z.B. unregistrierte Shareware (illegal) in registrierte Versionen umzuwandeln.

Server: Ein Computer in einem Netzwerk, auf dem Dateien gespeichert sind, die man von einem anderen Rechner aus abrufen kann. Siehe auch die Bereiche Navigation oder Allgemeines.

Shareware: Viele Programme, die im Internet zum Download angeboten sind, werden nach dem Shareware Prinzip vertrieben. Das bedeutet, Sie können dieses Programm für einen begrenzten Zeitraum (meist 30 Tage) testen und auch an andere Personen weitergeben, wollen Sie es anschließend weiterhin verwenden, müssen Sie sich gegen eine Gebühr von ca. 10 bis 50 Dollar beim Autor des Programms registrieren lassen. Sie erhalten dann eine Registriernummer, die Ihre Kopie der Software freischaltet, sowie in einigen Fällen eine Originalversion auf Diskette/CD-ROM oder auch ein Handbuch und technischen Support. Durch diesen Vertriebsweg spart sich der Autor des Programms Kosten für Werbung, Verpackung, etc. und kann diesen Preisvorteil an Sie weitergeben.

Einige Autoren vertrauen allein auf Ihre Ehrlichkeit, die meisten bauen aber z.B. beim Start des Programmes zusätzliche Hinweise ein, sich doch bitte registrieren zu lassen (sogenannte Nagware, engl. to nag = nerven), limitieren die Zahl der möglichen Programmstarts (z.B. 10 bis 50) oder liefern eingeschränkte Versionen aus, bei denen die besten Features deaktiviert sind (im Extremfall sogar das Speichern von Dateien, sogenannte Crippleware, engl. to cripple = verstümmeln). In einigen Bereichen haben sich Shareware Programme einen guten Ruf erworben und sind eine ernsthafte Konkurrenz für die Produkte von professionellen Softwareherstellern, etwa bei den Packern (WinZip, s.o.) oder bei Grafikprogrammen (Paint Shop Pro 6.0, http://www.jasc.com ). (Vgl. auch Freeware)

Shockwave: Ein von Macromedia entwickeltes Dateiformat, um mit Macromedia Director entwickelte Anwendungen auch im Internet verwenden zu können (vgl. Flash). Häufig verwendet für kleine Spiele (siehe unter Shockwave.com), siehe auch Multimediale Techniken.

SSL: Secure Socket Layer. Ein inzwischen sehr häufig eingesetztes Verfahren zur sicheren Übertragung von Daten im Internet (vor allem eingesetzt beim Online-Shopping). Gegenwärtig wird meist eine Schlüssellänge von 128 bit verwendet.

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TCP/IP: Transfer Control Protocol/Internet Protocol. Dem Internet zugrundeliegendes Übertragungsprotokoll. Die Verbindung über einen Provider ins Internet basiert auf diesem Protokoll.

Telnet: Ein heute etwas aus der Mode gekommener Internetdienst zur Fernsteuerung eines Programmes auf einem Großrechner über das Internet. Sehr kryptische Befehlseingabe, wird fast nur noch an Universitäten eingesetzt.

Top-Level-Domains/-Adressen: Die Endungen der im Internet verwendeten Adressen, z.B. das bekannte .com (siehe unter ICANN und Bereiche Navigation und Webseiten erstellen). Demnächst werden noch einige weitere hinzukommen, um die derzeitige Knappheit an guten Internetadressen zu beheben.

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URL: Abkürzung für Uniform Resource Locator. Die genaue Adresse eines einzelnen Dokumentes im Internet, oft auch gleichbedeutend verwendet mit den Begriffen Domain oder Internetadresse (siehe unter Navigation).

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Visual Basic Script: Eine Microsoft Variante von Javascript (siehe dort), ähnlich der auch in Microsoft Office eingesetzten Prtogrammiersprache Visual Basic for Applications (kurz VBA).

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W3C: Das World Wide Web Consortium. Eine Organisation unter der Führung des WWW Gründers Tim Berners–Lee, die versucht, weltweit einheitliche Standards für das Internet durchzusetzen, etwa neue Versionen der Programmiersprache HTML. Da es natürlich immer einige Zeit dauert, bis man sich auf einen gemeinsamen Standard für eine Technologie einigen kann, hinken die vom W3C verabschiedeten Protokolle dem aktuellen Stand der Technik immer etwas hinterher. Außerdem setzen viele Firmen die vom W3C anerkannten Standards nur teilweise in ihren Programmen um oder verwenden doch eigene Technologien, weshalb eine einheitliche Darstellung von Internetinhalten noch immer nicht gewährleistet ist. Bestes Beispiel dafür ist der Browserkrieg zwischen Netscape und Microsoft.

Warez: Raubkopierte Software (meist von Originalversionen), die auf zahlreichen Internetseiten angeboten wird.

WAP: Das derzeit sehr viel diskutierte Wireless Application Protocol. Dieses Übertragungsprotokoll sorgt dafür, dass man mit dem Handy auf speziell angepaßte Internetseiten mobil zugreifen kann (Erstellt mit der neuen HTML Variante WML,Wireless Markup Language). Allerdings gibt es derzeit noch Kompatibilitätsprobleme zwischen den verschiedenen Handyfabrikaten, WAP Seiten und Netzbetreibern, außerdem sind sie noch recht umständlich zu bedienen, die Displays sind klein, Grafiken können nur schwarz-weiß dargestellt werden, etc. Wenn die ersten Probleme gelöst sind, könnte der Mobile Internetzugriff (z.B. auch auf Email) jedoch große Verbreitung und Popularität erreichen.

WWW: Das World Wide Web, der bekannteste Internetdienst (siehe oben).

WYSIWIG: "What you see is what you get". Eine Technik, die es ermöglichen soll, Dokumente vor der Ausgabe so zu sehen, wie sie nachher wirklich erscheinen, z.B. verwendet in der Druckvorschau eines Textverarbeitungsprogramms oder im Ansichtsmodus eines grafischen HTML-Editors (siehe unter Websites erstellen)

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XML: Eine Weiterentwicklung der Seitenbeschreibungssprache HTML, mit der die Seiten im WWW aufgebaut sind. Diese Sprache soll HTML mittelfristig ablösen, einige aktuelle Programme unterstützen sie bereits.

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ZIP: Ein sehr beliebtes Dateiformat zur Datenkompression (siehe unter download)


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